Waldökonomisches Seminar 2017 – CO2 als Chance für die Wald- und Holzwirtschaft?

In den letzten Jahren rückt der Wald bei den Diskussionen rund um den Klimawandel immer stärker in den Fokus internationaler Entscheidungsträger. Beispielsweise wurde an der 21. UN-Klimakonferenz in Paris seiner Wirkung als Kohlenstoffspeicher und -senke erstmals eine besondere Bedeutung eingeräumt. Die Mitgliedsstaaten wurden zu einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung ermutigt, die gleichzeitig die Kohlenstoffspeicherfähigkeit der Wälder erhöht.

 

Das Waldökonomische Seminar 2017 beschäftigt sich mit dem Thema, ob und welche Chancen CO2 für die Wald- und Holzwirtschaft hat beziehungsweise haben kann. Eingangs wird dargestellt, welche Auswirkungen Klimaverhandlungen auf die Forstwirtschaft haben. Anschliessend werden Marktmodelle für den CO2-Handel vorgestellt und dargelegt, wie mit Unsicherheit umgegangen werden kann. Der Fokus des dritten Blocks liegt auf der Bedeutung von CO2 in der Wertschöpfungskette Holz, wobei auch die Substitution Eingang findet. Abgerundet wird das Seminar durch drei Beiträge aus der Praxis.

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Kontakt/Sekretariat

Alexandra Müller

Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL

Länggasse 85

3052 Zollikofen

alexandra.mueller.2(at)bfh(dot)ch

Tel. +41 (0) 31 910 29 81

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