Programm 2017/18

25. Oktober 2017: Eröffnung der 16. Saison TreibhausKultur

U.K. Trio

 

«Instrumental Storytelling» 

Ueli Kempter (p), Andreas Aeberhard (b), Kevin Chesham (dr)

 

Beim U.K. Trio hat die Musik Platz, um sich auszutoben. Ueli Kempter, Andreas Aeberhard und Kevin Chesham mischen gekonnt und mit viel Spielfreude den Jazz mit dem Funk, und schmeissen noch eine Handvoll Pop hinein. Auf alles Unnötige wird verzichtet, aber schlicht ist dieser Sound keineswegs: Piano, Bass und Schlagzeug verbinden sich zu Arrangements, die bei jedem Hören noch mehr Groove entfalten. Das neue Album «Maladamali» (ANUK, 2016) führt die Reise fort. Gelassen erkundet das Trio neues Terrain und schürft Stücke ans Licht, die betören und berauschen. Wie ein Wildbach, der langsam den Gehörgang flutet.

 

29. November 2017: KÄSER & LERCH

 

Noëmi Lerch, Text

Sara Käser, Cello

 

Die Pürin sagt: Die Geschichte von diesem Hof ist einfach. Am Anfang hatte ich den alten Schimmel, dann eine Kuh, dann zwei. Die Hühner sind dazu gekommen, und noch eine Kuh. Am Anfang machst du das nebenbei, mit einer Hand. Irgendwann brauchst du beide Hände. Heute habe ich vierzehn Kühe, vierzehn Rinder, siebenundvierzig Hühner und den alten Schimmel dazu…

 

Noëmi Lerch bringt diese Geschichte zusammen mit der Cellistin Sara Käser zum Klingen. Als Duo Käser & Lerch verweben sie feingliedrige sowie kräftig gebaute Musik- und Textstränge. Erzählen damit von bodenständigem Handwerk, verkorksten Traditionen, Leidenschaft und Liebe. Es wird also gehörig gedichtet; geschmeichelt, gestürmt, gestört und gestolpert. Staub wird aufgewirbelt. Geister werden ein-und ausgetrieben. Und eine Welt ersteht auf, während eine andere untergeht.

 

10. Januar 2018: Beatbox meets Americanà

 

Andreas Schaerer (voc), Kalle Kalima (git)

 

Der Berner Ausnahmevokalist Andreas Schaerer trifft auf einen Seelenverwandten, den finnisches Gitarristen Kalle Kalima. In reduzierter Duobesetzung führen sie einen intensiven musikalischen Dialog zwischen poetischer Reduktion und üppiger Improvisation, zwischen Psychedelik und Versöhnung. Schaerer ersetzt dabei auch gerne mal den fehlenden Schlagzeuger durch berauschende Beatbox Einlagen, während Kalima bluesige Klangräume öffnet und dabei die Zuhörer auf einem imaginären Desert Highway surfen lässt. Im Treibhaus spielt dieses Duo ihre Schweizer Premiere. Man darf sich auf eine gute Portion geballte Energie freuen.

21. Februar 2018: Abend der Hochschule der Künste Bern

«SARDA»

 

Sarah Belz (as, ss), David Friedli (git)

 

Beide schlossen 2017 ihren Bachelor of Arts im Bereich Jazz & Contemporary Music an der Hochschule der Künste Bern ab. Im Duokontext von Gitarre und Saxophon spielen SARDA lyrische Eigenkompositionen, Pop Covers und Standards.

 

«Die beiden Absolventen der Jazzschule Bern spielen entspannte Musik. Durch das Zusammenspiel von Gitarre und Saxophon entsteht ein warmer Groove, der zum Verweilen einlädt.» - Luzerner Zeitung über SARDA am Blue Balls Festival 2017

14. März 2017: «Another Song»

Another Song on Soundcloud

 

Sibyl Hofstetter (voc), Thomas Dürst (b)

 

Die Sängerin Sibyl Hofstetter und der Kontrabassist Thomas Dürst haben sich an der Hochschule der Künste Bern (HKB) kennengelernt und teilen seither eine gemeinsame Liebe zu wunderschöner Musik und tiefgründigen, hochpoetischen Texten.

 

Deshalb haben sie zusammen das Duo-Programm «Another Song» erarbeitet, welches vorwiegend aus Kompositionen von Abbey Lincoln besteht, die sich auf einen für immer aktuellen und oft auch kritischen Zeitgeist berufen.

Die Motivation für dieses Projekt war einerseits, die auserlesenen Songs in dieser Kleinstformation so zu arrangieren, dass Texte, Melodie und Harmonik ganz pur daherkommen um somit einen Kontrast zur allgemeinen, heutzutage vorherrschenden Reizüberflutung zu bilden. Andererseits war der Anspruch etwas zu kreieren, das der Sparte „Storytelling“ zugeordnet werden kann, und das die Zuhörenden, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder musikalischen Vorlieben, anzusprechen und zu berühren vermag.

 

Der natürliche, ausdrucksstarke und packende Gesang von Sibyl Hofstetter, sowie das erdige, klare und unterstützende Bassspiel von Thomas Dürst verschmelzen hier zu einem homogenen, kleinen aber feinen Ganzen.