Gebirgswaldkolloquium

Gebirgswälder haben eine grosse Bedeutung als Schutzwälder, bieten wertvolle Lebensräume und produzieren den einheimischen Rohstoff Holz. Die zuverlässige Bereitstellung dieser Leistungen stellt den Forstdienst immer wieder vor Herausforderungen. Verschiedene Forschungsinstitutionen in der Schweiz erarbeiten praxisrelevante Grundlagen für die Verbesserung der Bewirtschaftung der Gebirgswälder. Nur ein Teil davon findet bisher tatsächlich den Weg in die forstliche Praxis. Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentieren Forschende und ehemalige Studierende neue Resultate aus der Schweizer Gebirgswaldforschung. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus der forstlichen Praxis wie Forstingenieure, Umweltnaturwissenschaftler und Förster.

 

Das Gebirgswaldkolloquium ist eine auf den Austausch zwischen Forschung und Forstpraxis ausgerichtete Veranstaltung der Schweizerischen Gebirgswaldpflegegruppe GWG in Zusammenarbeit mit der HAFL, ETH und WSL.

 

Montag, 21. Januar 2019, 14.00 bis 18.00 Uhr, an der BFH-HAFL, Zollikofen, im Hörsaal 1

Das Programm

 

14.00 Uhr

Begrüssung

Erklärung Ablauf

Hörsaal 1
Präsentationen
14.15 – 14.45Präsentationen 1. Rotation (in zehn Räumen)
Verschiedene Schulräume
im Gebäude B


14.45 – 15.15Präsentationen 2. Rotation (in zehn Räumen)
15.15 – 15.45Präsentationen 3. Rotation (in zehn Räumen)
15.45 – 16.15Präsentationen 4. Rotation (in zehn Räumen)
16.15 – 17.00PostersessionHörsaal 3
17.00 – 17.45Apéro

 

Leitung und Moderation: Beat Fritsche (GWG), Jean-Jacques Thormann (HAFL)

 

Es ist keine Anmeldung notwendig.

 

Präsentationen

 

Daniel Mader

Automatisierte Anzeichnung im Gebirgswald: Geht das?

MSc-Arbeit ETH, Betreuung M. Frehner

Raum B.4.11
Samuele RosselliKriterien für zielführende Anzeichnungen im Gebirgswald
MSc-Arbeit ETH, Betreuung M. Frehner
Raum B.4.02
Julia IslerSynthese der Kenntnisse zur Zukunft des Götterbaums in den Schweizer Wäldern
MSc-Arbeit ETH, Betreuung H.Bugmann / T. Thrippleton
Raum B.4.01
Andrea D. KupferschmidAbschätzung des Einflusses von Verbiss durch wildlebende Huftiere auf die Baumverjüngung
WSL
Raum B.3.15
Peter BebiSchutz – Wald – Struktur: Aktuelle SLF/WSL Forschung im Banne von NaturgefahrenRaum B.3.09
Luuk DorrenEffet de la forêt protectrice pour réduire le risque de glissement de terrain sur les installations et l’exploitation ferroviaire des CFFRaum B.3.06
Massimiliano SchwarzQuantifizierung des potentiellen Schwemmholzeintrages in alpinen Einzugsgebieten unter Berücksichtigung der Vegetationseinwirkung bei Ufererosion, Uferrutschungen und Hangrutschungen
Dissertation Eric Gasser, BOKU Wien / HAFL
Raum B.3.05
Christine MoosRisikobasierte Quantifizierung der Schutzwaldwirkung gegen Steinschlag
Dissertation, Uni Bern / HAFL
Raum B.1.77
Thibaud Lugon

Concept pour la gestion forestière dans le contexte du changement climatique dans le Val d’Illiez (VS)

BSc-Arbeit HAFL, Betreuung JJ. Thormann, Expertin M. Frehner

Raum B.1.76
Nora Zürcher-GasserMonetäre Bewertung von wildhuftierbedingten Verjüngungsproblemen am Beispiel Riederwald (VS)Raum B.1.73