Mode von Wald und Feld

Zollikofen, 4. Oktober 2017

 

Ist Mode aus dem Wald eine verrückte Idee? Und warum wird der heimische Flachsanbau wieder belebt? Wissenschaftler der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL der Berner Fachhochschule zeigen im Kornhausforum Bern, welche Alternativen es zu billigen Textilimporten gibt und wo sie eingesetzt werden.

 

In einem Baumwoll-T-Shirt stecken bis zu 2000 Liter Wasser. Zudem gehen rund 15 Prozent des globalen Verbrauchs an Insektiziden und über 5 Prozent der Herbizide auf das Konto von Baumwolle. Leinen hingegen lässt sich ressourcensparend produzieren – und erst noch in der Schweiz. Auch Fasern wie Modal und Tencel, die aus Buchenholz gewonnen werden, punkten nicht nur mit ökologischer Nachhaltigkeit: Sie sind weich, leicht und saugfähig.

 

Ausstellung und Referate zu nachhaltigen Textilien aus Holz und Flachs

An der Veranstaltung «Mode von Wald und Feld» am 25. Oktober 2017 im Kornhausforum Bern nehmen Wissenschaftler der BFH-HAFL ökologische und heimische Alternativen zu fossilen Fasern oder Baumwolle unter die Lupe. Und sie zeigen auf, wo diese auch ausserhalb der Mode schon zum Einsatz kommen.

Auskünfte für Medien

Eno Nipp

eno.nipp(at)bfh(dot)ch

Tel. +41 (0)31 910 22 70

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