Projekte von Studierenden

In einigen Modulen setzen die Studierenden das Gelernte direkt in Projekten um. Immer wieder mit Erfolg.

Mit Säften aus «geretteten» Früchten gegen Food Waste

«Wow! Du hast gerade ½ kg Ananas vor der Biogasanlage gerettet!» Mit diesem Kompliment beglückwünschen vier Bachelorstudierende in Food Science & Management an der BFH-HAFL die Käuferinnen und Käufer ihres MUDA-Ananassafts. Es kann sich aber auch um Orangen oder einen Fruchtmix handeln. Sicher ist: Mit den als Saft «geretteten» Früchten und Gemüsen lässt sich Food Waste verhindern. Denn die verwendeten Frucht- und Gemüseanteile würden sonst in der Biogasanlage landen, obwohl sie laut den Studierenden einwandfrei und geniessbar sind.

 

«Mit dem Projekt wollen wir bewirken, dass durch jede getrunkene Flasche MUDA Food Waste verhindert wird und das mit vollem Genuss», so das Ziel, das sich die vier Studierenden gesetzt haben. Ihre Geschäftsidee haben sie im Minor Management & Leadership bis zur Marktreife entwickelt.

 

OGG-Publikumspreis 2016 gewonnen

Auf den Geschmack der MUDA-Säfte, denen weder Zucker noch andere Zusatzstoffe beigefügt sind, kamen inzwischen mehr Menschen: Am 4. November holte die Studentengruppe den mit 2000.- Franken dotierten Publikumspreis am OGG-Award. Der Preis fördert Jungunternehmer/innen, die sich für ein nachhaltiges Ernährungssystem einsetzen. 

Dessert-Rezepte für Pilz-Liebhaber/innen

Nur sehr selten schaffen es Pilze in der Speisefolge bis zum Dessert. Dabei eignen sie sich hervorragend für den süssen Abschluss, wie «Amour fou – Pilze zum Dessert» zeigt: In 40 Rezepten stellen Studierende der Agronomie, Lebensmittel- und Waldwissenschaften Nachspeisen aus Pilzen vor, die auch Hobby-Köchinnen und -köche gut zubereiten können. Das Spektrum reicht vom Steinpilz-Parfait mit Quitten und Granatapfel übers Trüffel-Bananen-Soufflé bis zur Tarte Tatin mit Eierschwämmen und Pflaumen.

Entstanden sind die Desserts in einem Wahlmodul der Biologie. Statt die Pilze nur bestimmen zu können, sollten die Studierenden sie auch zubereiten lernen und ein ganzes Menu daraus kochen – so das Ziel. Bei der Nachspeise war dann aber fertig. Denn süsse Pilzgerichte finden sich in fast keinem Kochbuch. 

 

Medienmitteilung (pdf)

Auszug aus dem Buch (pdf)