Gebirgswald und Naturgefahren

Ohne intakten Schutzwald könnten weite Teile der Alpen kaum bewohnt werden. In der Vertiefung Gebirgswald und Naturgefahren setzen Sie sich mit seiner Bedeutung für die Bevölkerung, die regionale Wirtschaft, den Tourismus und den alpenquerenden Verkehr auseinander. Dabei erwerben Sie sich das Know-how, um den Schutzwald umfassend zu managen – im Sinne eines ganzheitlichen Umgangs mit den Risiken der Naturgefahren.

 

In praxisbezogenen Übungen, Exkursionen und anhand von Fallbeispielen in verschiedenen Landesteilen lernen Sie Naturgefahrenprozesse verstehen: von der Gefahrenerkennung auf der Karte und vor Ort bis zum Ablauf der einzelnen Ereignisse. Auf dieser Basis planen Sie technische, biologische und raumplanerische Schutzmassnahmen.

Vertiefungsinhalte

  • Integrales Naturgefahren-Risikomanagement: Gefahrenerkennung, -bewertung und Massnahmenplanung
  • Grundlagen des forstlichen Ingenieurwesens und dessen Umsetzung im Wasser-, Wildbach-, Hang-, Steinschlag- und Lawinenverbau
  • Schutzwaldmanagement
  • Erschliessungs- und Holzernteplanung im Gebirge
  • Umsetzung der überbetrieblichen forstlichen Planung im Berggebiet mit engem Bezug zur Raumplanung

Ihre Karriere-Chancen

Ihr fundiertes Fachwissen ermöglicht Ihnen attraktive Positionen in Privatwirtschaft und Verwaltung:

  • Kreisförsterin oder Kreisförster eines Gebirgskantons
  • Kadermitglied in spezialisierten Ingenieurbüros
  • Expert/in und Bindeglied zu Fachleuten des Bauwesens, zu Geologinnen und Geografen
  • Leitung von grösseren Gebirgsforstbetrieben

Kontakt

Prof. Dr. Bernhard Pauli

Studiengangleiter

bernhard.pauli(at)bfh(dot)ch

Tel. +41 (0)31 910 21 07

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