Wald und Gesellschaft

Kompetenzen

  • Gesellschaftliche Aspekte in der Waldwirtschaft
    Urban Forestry, Partizipation, Gender
  • Waldökologie
    Standortkunde, Dendrologie, Waldschutz
  • Biodiversität und Klimawandel
    Randprovenienzen, Anpassungsstrategien, Naturschutz im Wald
  • Nachhaltiges Waldökosystemmanagement
    Naturnaher Waldbau, forstliche Planung, Nachhaltigkeitskontrolle, Systems Engineering
  • Waldinventur und Waldwachstum
    Bestandeskarte, Stichprobeinventur, Fernerkundung, Waldwachstumssimulationsmodell
  • Managementtool und IuK (Informations- und Kommunikationstechnologie)
    Entscheidungsunterstützung, Wissensaustausch, Datenerfassung, Software Engineering
  • Kommunikation
    Organisation und Moderation von Veranstaltungen

Team

Prof. Dr. Thibault Lachat, Dozent für Waldökologie

Prof. Dr. Christian Rosset, Leiter, Dozent für Waldbau und forstliche Planung

Dr. Bianca Baerlocher, wissenschaftliche Mitarbeiterin

Iris Caillard, Unterrichtsassistentin

Gaspard Dumollard, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Elena Haeler, Doktorandin

Frédéric Huguenin, Assistent

Anke Schütze, Assistentin

Viola Sala, Assistentin

Martin Valère, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Michaela Volekova, Assistentin

Dominique Weber, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Eric Wuillemin, Assistent

 

Aktuelle Projekte

Xylobionte Arten in Buchenurwäldern

Xylobionte Käfer und Pilze  brauchen Totholz als Lebensgrundlage. Sie dienen oft als ökologische Indikatoren für die Naturnähe eines Waldes und liefern wichtige Hinweise zu dessen ökologischer Qualität. Gemeinsam mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und dem Biosphärenreservat der Karpaten untersuchen Forschende der HAFL die Artenzusammensetzung sowie die Verteilung von xylobionten Käfern und Pilzen im europaweit einzigartigen Buchenurwald Uholka-Shyrokyi Luh in der Ukraine. Dieser gilt bezüglich Struktur, Dynamik und Biodiversität als Referenz für mitteleuropäische Buchenwälder. Als Vergleichsflächen dienen bewirtschaftete Wälder in dessen Nähe. Mit den erstmals in dieser Form erhobenen Daten lässt sich beurteilen, welche Auswirkungen die Waldbewirtschaftung auf die Artenzusammensetzung und die ökologische Qualität insgesamt hat. Zudem lassen sich damit Rückschlüsse auf die Situation in der Schweiz ziehen.

Projektleitung: Thibault Lachat

Projektbeschrieb

Gendersensibles Waldmanagement im urbanen Raum

In der forstlichen Ausbildung und in forstlichen Berufen fehlen Frauen weitgehend. Gleichzeitig ist es wichtig, dass ihre Bedürfnisse bei der Gestaltung urbaner Wälder berücksichtigt werden und sie in regionalen Beteiligungsprozessen einbezogen sind. Das Forschungsprojekt «Gendersensibles Waldmanagement im urbanen Raum» hat zum Ziel, die Rolle der Frauen in solchen Prozessen zu stärken. In einem ersten Schritt klären die Waldwissenschafter/innen der HAFL, welche Bedürfnisse Frauen an den urbanen Raum haben und charakterisieren bestehende, genderspezifische Konflikte. Die Ergebnisse des Projekts sollen auch in die Lehre der waldwissenschaftlichen Ausbildung an der HAFL einfliessen. Dadurch erwerben die Studierenden frühzeitig Genderkompetenzen und verstehen somit die Bedeutung von sozialer Diversität für gesellschaftsrelevante Fragen im urbanen Wald. Das Forschungsprojekt läuft bis im Juli 2017 im Rahmen einer Doktorarbeit.

Projektleitung: Bianca Baerlocher

Projektbeschrieb

Resultate des Workshops vom 2. März 2016 (pdf)

 

Anwendung von Pflanzenschutzmitteln im Wald

Das Waldgesetz verbietet grundsätzlich den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (PSM) im Wald. Nur Inhaber einer «Fachbewilligung Wald» dürfen dort in Ausnahmefällen PSM verwenden. Im Auftrag des BAFU koordiniert die HAFL die Massnahmen für die gesetzlichen Vorschriften und informiert, beziehungsweise berät die kantonalen Forstschutzbeauftragte, Forstdienste sowie die Bevölkerung.

Projektbeschrieb

MOTI: Waldinventur mit dem Smartphone leicht gemacht

Hauptziel des Projekts ist die Entwicklung einer praxistauglichen Smartphone-Applikation für die Waldinventur. Die App MOTI stellt, analog zu einem Taschenmesser, verschiedene Messinstrumente sowie einen Assistent zur Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Bestandesinventuren zur Verfügung. So lassen sich mit MOTI neben der Winkelzählprobe nach Bitterlich unter anderem die Anzahl Stämme pro Hektar, die Baumhöhe und das Holzvolumen einfach und mit geringem Zeitaufwand erfassen.

Projektleitung: Christian Rosset

Projektbeschrieb

Artikel im InfoHAFL Nr. 2/2013 (pdf)

Abgeschlossene Projekte

Archiv

Kontakt

Prof. Dr. Christian Rosset

christian.rosset(at)bfh(dot)ch

Tel. +41 (0)31 910 22 59

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