Forstliche Produktion

Kompetenzen

  • Betriebswirtschaft
    Branchen- und Organisationsanalysen, Reorganisation und Restrukturierung in der Wald- und Holzwirtschaft
  • Forstökonomie
    Mikroökonomische Fragestellungen aus den Bereichen Haushalts-, Produktions- und Preistheorie, Auswirkungen durch Veränderungen von institutionellen und naturalen Rahmenbedingungen, insbesondere durch den Klimawandel
  • Walderschliessung 
    Digitales Forstwegemanagement wie die Erfassung von Strassenzuständen, Konzepte zum laufenden und periodischen Wegeunterhalt, Wegebau und Wegenetzergänzungen
  • Forsttechnik
    Prozessorientierte Betrachtungsweisen, CO2-Thematik, Anwendung des integrativen Produkts «iFOS», Vereinbarkeit mit dem Waldbau
  • Arbeitswissenschaften
    Arbeitssicherheit, Zeitstudien, Ergonomie, Entlohnung
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
    Prozessunterstützung unter besonderer Berücksichtigung der strukturellen Eigenheiten der Schweizer Waldwirtschaft
  • Optimierung der Wertschöpfungskette Holz
    Optimierung der technischen Produktion sowie der Logistik und des Supply Chain Management in der Wald- und Holzwirtschaft, Digitalisierung von Prozessmonitoring und –steuerung, Bereitstellung von Rohstoffen für Holzprodukte im Rahmen des BFH-Kompetenzzentrums Holz

Team

Prof. Dr. Bernhard Pauli, Dozent für forstliche Betriebslehre und Leiter Abteilung Waldwissenschaften

Prof. Dr. Martin Ziesak, Dozent für forstliche Verfahrenstechnik

Patric Bürgi, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Patrick Dietsch, Assistent

Moritz Dreher, wissenschaftlicher Mitarbeiter 

Alexandra Müller, Doktorandin

Nadine Philippi, Assistentin

Michael Starke, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Mélanie Thomas, wissenschaftliche Mitarbeiterin 

Aktuelle Projekte

Weiterentwicklung der NFA-Programmvereinbarung Waldwirtschaft

Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt evaluiert ein Forschungsteam der Fachgruppe forstliche Produktion das Programmziel 1 der NFA-Programmvereinbarung im Bereich Waldwirtschaft und analysiert dieses in Bezug auf Akzeptanz, Effizienz und Effektivität. Die Synthese der Erkenntnisse und der daraus abgeleitete Handlungsbedarf werden im Rahmen von Workshops mit den beteiligten Branchenakteuren diskutiert und weiterentwickelt. Aufbauend darauf wird ein Vorschlag für die Weiterentwicklung des Programmziels 1 für die Folgeperiode 2020 – 2023 ausgearbeitet.

Projektleitung: Patric Bürgi

 

Controlling im Forstbetrieb

Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt, arbeiten Forschende des Teams forstliche Produktion ein Modell für das strategische und operative Controlling in Schweizer Forstbetrieben aus. Basierend auf dem theoretischen Modell entwickeln sie ein Software-Tool und stellen es nach Projektabschluss den Forstbetrieben zur Verfügung.

Projektleitung: Patric Bürgi

  

Waldökonomisches Monitoring und Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Waldwirtschaft

Im Auftrag der Bundesämter für Umwelt (BAFU) und Statistik (BFS) analysiert und interpretiert die Fachgruppe forstliche Produktion die Ergebnisse des forstwirtschaftlichen Testbetriebsnetzes (TBN). Hauptziel des Projektes ist es, die wirtschaftliche Situation der Schweizer Forstbetriebe umfassend darzustellen und daraus konkrete Massnahmen zur Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Schweizer Waldwirtschaft abzuleiten. Im Rahmen des Projektes vergleichen die Forschenden auch länderübergreifend Kennzahlen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Zudem bauen sie permanente Betriebsvergleich- und Benchmarkzentren auf und betreuen diese.

Projektleitung: Patric Bürgi

TBN-Bericht Ergebnisse 2008 – 2010 (pdf)

TBN-Bericht Ergebnisse 2011 – 2013 (pdf)

Detaillierte Ergebnisse (STAT-TAB)

Regionale Benchmarkzirkel

  

Pilotprojekt Optimierung Forstbetriebe: Grundlagen und Beispiele zur Betriebsanalyse und Strategieentwicklung für Schweizer Forstbetriebe

Die Schweizer Forstbetriebe sind international für den hohen Standard ihrer vom Wald und seiner Bewirtschaftung geforderten Wirkungen und Leistungen bekannt. Trotzdem durchleben sie seit geraumer Zeit eine ökonomische Krise. Die Fachgruppe forstliche Produktion entwickelt im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) methodische Grundlagen, um Schweizer Forstbetriebe betriebswirtschaftlich fundiert zu analysieren und darauf aufbauende Strategien zur Optimierung der Bewirtschaftungseinheiten zu erarbeiten. Anhand einer konkreten Betriebsanalyse und Strategieentwicklung eines Forstbetriebes wird die Methode zudem modellhaft dargestellt. 

Projektleitung: Patric Bürgi

 

Mobilisierung von Holz mit geringem Deckungsbeitragspotenzial

Ein wichtiges Ziel der Waldpolitik 2020 des Bundes ist es, das nachhaltig nutzbare Holzpotenzial der Schweizer Wälder auszuschöpfen und möglichst effizient zu verwenden. Zusätzlich forciert die Energiestrategie 2050 den Einsatz von erneuerbaren Energien – also auch von Holz. Energieholz und Holz geringwertigerer Sortimente mit positiven Deckungsbeiträgen bereitzustellen, ist jedoch anspruchsvoll. Diese Herausforderung stellt sich besonders in Regionen mit prägnanter Topographie. Waldwissenschafter/innen der HAFL erarbeiten Lösungen, um in solchen Gebieten Holz mit geringem Deckungsbeitragspotenzial besser mobilisieren zu können. Dafür durchleuchten sie den gesamten Produktionsprozess kritischer Erntemassnahmen, suchen nach technischen sowie logistischen Möglichkeiten und identifizieren Stellschrauben der Wirtschaftlichkeit.

Projektleitung: Martin Ziesak, Bernhard Pauli

Projektbeschreibung

Betriebswirtschaftliche Beratung und Strategieentwicklung für Forstbetriebe

Die Fachgruppe forstliche Produktion berät laufend verschiedene Schweizer Forstbetriebe in den Bereichen Strategieentwicklung, Organisation-Reorganisation, Accounting und Controlling.     

Projektleitung: Patric Bürgi

 

FOCUS: Advances in FOrestry Control and AUtomation Systems in Europe

Im Projekt FOCUS entwickelt die HAFL gemeinsam mit Partnern aus Österreich, Deutschland, Belgien, Finnland, Portugal und der Schweiz neue Kontroll- und Planungsmechanismen für die forstbasierten Wertschöpfungsketten.  Ziel ist es, mithilfe von innovativen Sensortechnologien und IT-Lösungen, die Nachhaltigkeit, Produktivität und Marktfähigkeit der betroffenen Branchen zu steigern. In den hier vorliegenden Arbeitspaketen wird die Holzerntekette vom stehend angezeichneten Baum bis zum Holzpolter an der Waldstrasse betrachtet. Es werden Instrumente erarbeitet, mit denen sich beispielsweise Daten von Holzerntemaschinen annähernd in Echtzeit erfassen (iFOS), Polter optisch vermessen (polterluchs) sowie Produktivitätsdaten und Arbeitszeiten (TimeControl) ermitteln lassen. Die Informationen werden auf der FOCUS-Plattform verknüpft und dienen den Verantwortlichen im Holzernteprozess als Hilfsmittel für die Logistik, Planung und Kontrolle. Aufgrund der recht umfangreichen Datengrundlage ist zusätzlich eine aktive Prozesssteuerung möglich.

Projektleitung: Martin Ziesak

Projektbeschrieb

 

Automatisierte Zustandserfassung von Güterwegen

Strassenschäden bei Güterwegen zu erfassen ist sehr kostenintensiv. Zudem ist ihre Einschätzung meist subjektiv. Forschende haben ein IT-basiertes System entwickelt, mit dessen Hilfe sich Informationen zum Strassenprofil einfach erfassen und objektiv zuordnen lassen. Mehrere Sensoren messen bei der Fahrt über die Güterwege den Strassenzustand und schicken die Daten an einen Computer. Diese werden anschliessend Schadklassen und Dringlichkeitsstufen zugewiesen. Dadurch können künftig Wegeunterhaltsmassnahmen kostengünstig und transparent gestaltet werden. 

Projektleitung: Martin Ziesak

Projektbeschrieb

Artikel im infoHAFL Nr. 2/2014

 

Abgeschlossene Projekte

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Kontakt

Prof. Dr. Bernhard Pauli

bernhard.pauli(at)bfh(dot)ch

Tel. +41 (0)31 910 21 07

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