Agrar- und Verfahrenstechnik

Kompetenzen

  • Agrartechnik
    Motor-/Getriebetechnik, Hydraulik, Verfahrensketten in der Aussenwirtschaft, Effizienz von Agrartechnik, Eco-Drive und Logistik in der Landwirtschaft, Maschinen-/Verfahrenskosten
  • Terramechanik
    Effiziente Leistungsübertragung, Traktionsoptimierung, Verminderung von Bodendruck und Bodenverdichtung, Bodenrestrukturierung
  • Ressourcenschutz
    Bodenschutz, Konservierende Anbausysteme, Wildtiere, Biodiversität
  • Elektronik, Sensortechnik
    Teilflächenspezifische Bewirtschaftung, Steuer- und Regeltechnik, Automatisierung

Team

Prof. Dr. Bernhard Streit, Dozent für Verfahrenstechnik im Pflanzenbau

Prof. Roger Stirnimann, Dozent für Agrartechnik

Fabienne Bauer, wissenschaftliche Mitarbeiterin

Martin Bauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Nicole Berger, wissenschaftliche Mitarbeiterin

Serge Braun, Assistent

Dominique Flury, Assistent 

Martin Häberli-Wyss, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Manfred Muhr, Werkstattleiter

Matthias Stettler, wissenschaftlicher Mitarbeiter

   

Aktuelle Projekte

Terranimo®

Die Bodenverdichtung durch das Befahren von Kulturland mit schweren Maschinen wird neben der Erosion als eine der grössten Gefahren für die Bodenfruchtbarkeit betrachtet. Das gratis und online verfügbare Programm Terranimo® ist das zusammen mit der Vollzugshilfe «Bodenschutz in der Landwirtschaft» des Bundes lancierte, offizielle Instrument  zur Berechnung des Bodenverdichtungsrisikos unter Landmaschinen. Terranimo® ist eine gemeinsame Entwicklung von BFH-HAFL, Agroscope, Universität Aarhus (Dänemark) und der Universität SLU in Schweden. Das Programm wird dank stetig neuen Forschungsprojekten immer wieder erweitert und verbessert. Zielanwender von Terranimo® sind in erster Linie Landwirtinnen, Lohnunternehmer, landwirtschaftliche Beraterinnen und Lehrer an Landwirtschaftsschulen.

Projektleitung: Matthias Stettler

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Plattform Bodenverdichtung

 

Jahrbuch Agrartechnik

Das Jahrbuch Agrartechnik ist ein wissenschaftliches Nachschlagewerk, das von 1988 bis 2011 jeweils in gedruckter Form erschienen ist  – zuletzt sogar durchgängig zweisprachig Deutsch und Englisch. Seit 2012 gibt es das Jahrbuch nur noch elektronisch. Die Beiträge sind frei zugänglich und können kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Die Berichterstattung reicht von Traktoren über Bodenbearbeitungs- und Sätechnik bis zu selbstfahrenden Erntemaschinen. Berücksichtigt werden zudem gesetzliche und geschichtliche Themen. Seit 2014 sind auch Mitarbeitende der HAFL als Autor/innen für die Publikation tätig.

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GD4Maize

Zentrales Anliegen des Forschungsprojektes ist die gezielte Auswahl überwinternder Gründüngungspflanzen, die den Boden rasch und sicher decken, sich einfach und ohne Herbizide kontrollieren lassen und das Wachstum der Folgekultur Mais unterstützen. Die Forschenden untersuchen, wie sich diese winterharten Arten bezüglich Saatzeitpunkt optimal anbauen lassen und wie sie sich unter verschiedenen Umweltbedingungen in einem konservierenden Anbausystem mit Mais verhalten – insbesondere wenn sie mechanisch kontrolliert werden sollen. Ebenso betrachten sie, welchen Einfluss die verschiedenen Anbauverfahren und Gründüngungen auf die Entwicklung von Mais haben.

Projektleitung: Fabienne Bauer

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Projektbeschrieb

Airosions-Projekt

Bodenerosion führt zum Verlust von wertvollem Oberboden, kann Gewässer verunreinigen sowie grosse Schäden an Infrastruktur verursachen. Trotz des Wissens darüber, welche Faktoren Erosion begünstigen, kommt es immer wieder zu Erosionsereignissen. Um die Vorgänge noch besser zu verstehen, sollen solche Vorkommnisse mit Hilfe von Radar-Niederschlagsdaten lokalisiert und mit zeitnah erstellten Luftbildern umfassend dokumentiert werden. Damit lassen sich Modelle validieren, welche die Fliesswege des Wassers aufzeigen. Basierend auf den neuen Erkenntnissen, erarbeiten die Forschenden Vorschläge für eine angepasste Landnutzung, um Bodenerosion bei Starkniederschlägen künftig zu vermeiden.

Projektleitung: Matthias Stettler

Rehkitzrettung

In der Schweiz sterben jährlich tausende Rehkitze bei der Grasernte. Eine an der BFH-HAFL entwickelte Methode zu deren Rettung – mittels Wärmebildkamera aus der Luft – hat eine Erfolgsquote von über 95 Prozent. Für die Umsetzung der Rehkitzrettung braucht es geeignete Organisationsformen mit zuverlässiger Finanzierung. Ziel des vorliegenden Projektes ist es, Lösungen zu entwickeln, damit Rettungsteams koordiniert, ausgebildet und entschädigt werden können.

Projektleitung: Nicole Berger

Abgeschlossene Projekte

Archiv

Kontakt

Prof. Dr. Bernhard Streit

bernhard.streit(at)bfh(dot)ch

Tel. +41 (0)31 910 22 33

 

Prof. Roger Stirnimann

roger.stirnimann(at)bfh(dot)ch

Tel. +41 (0)31 910 21 27

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