Tiergenetik

Kompetenzen

  • Analyse der genetischen Architektur
  • Genomweite Assoziationsstudien
  • Erhaltung tiergenetischer Ressourcen
  • Zuchtwertschätzung bei Pferden und Schafen

Team

Prof. Dr. Christine Flury, Co-Leiterin, Dozentin für Tiergenetik

Prof. Dr. Hannes Jörg, Co-Leiter, Dozent für Tiergenetik

Flurina Bertschinger, Assistentin

Alexander Burren, wissenschaftlicher Mitarbeiter

Mirjam Frischknecht, wissenschaftliche Mitarbeiterin 

Dr Heidi Signer-Hasler, wissenschaftliche Mitarbeiterin

Marion Zumbrunnen, Assistentin

 

Aktuelle Projekte

Natürlich hornlos

Im Projekt werden die molekularen Gründe ermittelt, wieso gewissen Rindern die Hörner fehlen. Die ursächliche Mutation ermöglicht es die homozygot hornlosen Tiere exakt zu bestimmen und genetisch hornlose Tiere effizient einzukreuzen.

Projektleitung: Hannes Jörg

Projektbeschreibung

Swiss Low Input Genetics (SLIG)

Zusammen mit verschiedenen Wirtschaftspartnern und der Iowa State University wird in dem Projekt der Nutzen von genomweiten Sequenzdaten für eine Erweiterung der genomischen Zuchtwertschätzung bei den Schweizer Milchrinderrassen untersucht. Damit sich die genetische Vielfalt langfristig sichern lässt, wird zusätzlich ein Tool für das Monitoring der Inzuchtzunahme entwickelt.

Projektleitung: Christine Flury

Projektbeschreibung

Artikel im infoHAFL Nr. 3/2014 (pdf)

 

Zuchtwertschätzung bei Schweizer Schafen

Früher wurden Schafe  aufgrund des äusseren Erscheinungsbildes und von Leistungen für die Zucht ausgewählt. Heute wird dieses System durch die Zuchtwertschätzung abgelöst. Erarbeitet wird diese durch die HAFL in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Schafzuchtverband. Berücksichtigt wurden bis anhin die Rassen Weisses Alpenschaf, Braunköpfiges Fleischschaf, Schwarzbraunes Bergschaf, Walliser Schwarznasenschaf und Engadinerschaf. Seit 2009 werden Zuchtwerte für das Merkmal «Tageszuwachs bis zum 45. Tag» geschätzt. Dabei wird zwischen dem genetischen Wachstumspotenzial des Lamms und dem genetischen Potenzial für die Milchleistung der Mutter unterschieden. Anhand dieser beiden Merkmale sollen Tiere gefördert werden, die bei hohen Tageszunahmen auch hohe Milchleistungen realisieren. 2012 hat sich der Schafzuchtverband entschieden, die bestehende Zuchtwertschätzung durch die Fruchtbarkeitsmerkmale «Erstablammalter», «Zwischenlammzeit», «Wurfgrösse 1» und «Wurfgrösse 2» zu erweitern.

Projektleitung: Hannes Jörg

Kontakt

Prof. Dr. Christine Flury

christine.flury(at)bfh(dot)ch

Tel. +41 (0)31 910 22 64

 

Prof. Dr. Hannes Jörg

hannes.joerg(at)bfh(dot)ch

Tel. +41 (0)31 910 22 66

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